Farbvererbung

Die Haut der Betta besteht aus zwei Schichten: der bindegewebshaltigen Lederhaut, in der sich Schuppen und Farbzellen befinden, und der mit Schleimdrüsen versehenen Oberhaut.

Betta splendens

Betta steht für die Gattung und splendens für die Art. In der Gattung gibt es mehr als 60 verschiedene Arten.
Die Gattung gehört zur Unterfamilie der Großflosser (Macropodusinae), welche zur Familie der Osphronemidae gehört. Diese steht in der Unterordnung der Labyrinthfische (Anabantoidei), welche zur Ordnung „Barschartige“ (Perciformes) gehört.

Barschartige, auch Barschfische genannt, stehen in der Ordnung der Klasse Knochenfische (Osteichthyes), oder Knochenfische im weiteren Sinne, dies sind diejenigen Fischgruppen, deren Skelett im Gegensatz zu dem der Knorpelfische (Chondrichthyes) vollständig oder teilweise verknöchert ist.

Knochenfische besitzen eine knochige Elasmoidschuppe. Diese sind plattenförmige Knochenbildungen, welche typischerweise dachziegelartig auf dem Fischkörper angeordnet sind und von der Oberhaut (Epidermis) bedeckt sind.

Die Schuppe gewährt dem Fisch einen mechanischen Schutz, ohne das Wachstum und die Beweglichkeit des Fisches zu behindern. Die Schuppen wachsen im jahreszeitlichen Wechsel und bleiben in Anordnung und Anzahl dem Fisch lebenslang erhalten. Sie können daher zur Art- und Altersbestimmung herangezogen werden, soweit man diese unter einem Mikroskop betrachtet, und werden bei Verlust vollständig ersetzt, meist ohne das man den Verlust später noch nachweisen kann.

Gebildet werden die Elasmoidschuppen in taschenartigen Spalträumen im Bindegewebe (Stratum laxum) der Lederhaut, den so genannten Schuppentaschen.
Die Schuppe wird aus zwei Schichten mit unterschiedlicher Feinstruktur und Kalkgehalt aufgebaut.

Die Lederhaut (Dermis oder auch Corium) ist eine Schicht der eigentlichen Haut und dient der Verankerung und Ernährung der gefäßfreien Oberhaut (Epidermis). Die Lederhaut hat immer eine Grundfarbe, bei Betta splendens ist diese Grau (siehe Wildform Tarnfarbe).

Die Oberhaut (Epidermis) bildet als äußerste Hautschicht die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt.

Die Farbe der Betta entsteht von Farbzellen (Chromatophoren) welche in der Haut ober- und unterseitig der Schuppen eingebettet sind.
Die Färbung der Betta entsteht zum einen durch Pigmentfarben und zum anderen durch Strukturfarben. Häufig treten Pigment- und Strukturfarben in Kombination auf.

Pigmente sind chemische Verbindungen und somit Eigenfarben. Sie sind in farbstofftragenden Hautzellen abgelagert, einige lagern in der Oberhaut, die meisten in der Lederhaut. Ebenfalls weisen andere Körperteile wie Gefäße, Augen, Niere, Milz eine Pigmentierung auf.

Es gibt 3 Arten von Chromatophoren, die sich an den drei Farbelementen Melanin, Lipochrom und Guanin ausrichten. Deshalb heißen die 3 Chromatophoren auch Melanophoren, Lipophoren und Guanophoren.

Das Guanin nimmt unter den Pigmenten eine Sonderstellung ein, es ist keine Pigmentfarbe, demnach keine Eigenfarbe, sondern eine Strukturfarbe, welche durch Lichtbrechung wirkt.

In Kristall vorliegend in den Guanophoren ist Guanin die Ursache für die silbrigen und weißen Farben bei Fischen. Melanin bewirkt die schwarze, braunschwarze oder blauschwarze Färbung. Lipochrom ist verantwortlich für die Tönungen von gelb über orange bis hin zu rot.
Orangene Carotinoide, blaue Fluorescyanine und blaue bis rosa Ichtyochromopoteide sind weitere nachgewiesene Farbstoffe.
Strukturfarben sind keine Eigenfarben, sondern sind auf einem rein physikalischen Phänomen zurückzuführen. Es sind Kristalle, welche in die Haut eingelagert sind und deren Färbung durch Lichtbrechung entsteht.

Bei Betta splendens hat die selektive Züchtung eine Menge unnatürlicher Farben hervorgebracht.
Farben spielen bei Betta splendens eine wichtige Rolle. Zur Balz sind sie meist stärker und intensiver gefärbt, bei Gefahr oder Unwohlbefinden oder in Tarnfarben blasser.

In der „selektiven Zucht“ wird die Farberscheinung des Betta splendens beeinflusst. Die Pigmente werden so in der Farbe durch Selektion bezogen auf das Zuchtziel vermindert oder verstärkt. Andere Pigmente treten zurück, oder werden überlagert.

Die entstandene Farbe wird auch als Deckfarbe bezeichnet, auch wenn die Pigmente nebeneinander angeordnet im Zusammenspiel die gewünschte Farbe ergeben.

In der gezielten Zucht von Betta splendens konnten durch Erfahrungen folgende Feststellungen zusammengefasst werden:

 

Dominante und rezessive Farbmerkmale:

Verpaarung

Dominant

Rezessiv

Dunkler Körper x heller Körper

Dunkel

Hell

Roter Körper x gelber Körper

Rot

Gelb

blau x schwarz

Blau

Schwarz

Stahlblau x schwarz

Stahlblau

Schwarz

grün x schwarz

Grün

Schwarz

Türkis x schwarz

Türkis

Schwarz

 

Mischerbige Farbmerkmale

Verpaarung

Aufteilung

stahlblau x stahlblau

100 % stahlblau

Grün x stahlblau

100 % blau

Türkis x stahlblau

100 % blau

Grün x blau

50 % grün und 50 % blau

Türkis x blau

50 % grün und 50 % blau

Blau x blau

50 % blau und 25 % grün und 25 % stahlblau

Rot x blau

Multicolour mit mehr Rot- / Blauanteilen

Rot x grün

Multicolour mit mehr Rot- / Grünanteilen

Rot x stahlblau

Multicolour mit mehr Rot- / Stahlblauanteilen

 

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