Bei der Zucht ist es wichtig, dass man sein Zuchtziel auf das man hinarbeitet genau kennt. Nur mit Selektion ist es möglich sein Zuchtziel zu erreichen. Unter Selektion versteht man die Fische herauszusuchen die dem Zuchtziel am nähsten kommen. Es gibt 3 unterschiedliche Möglichkeiten der Selektion. 1. FarbSelektion, 2. FlossenSelektion und 3. natürliche Selektion. Unter FarbSelektion versteht man die Auswahl der Zuchtfische die dem Zuchtziel am nähsten kommen. Bei der FlossenSelektion wählt man die Fische die dem Flossenbild des Zuchtziels entsprechen. Die natürliche Selektion wird bei der Zucht sehr wenig angewendet, da hier sozusagen nur die stärkeren Jungfische durchkommen bzw. gut wachsen. Anfangs sollte man sich für eine der beiden Selektionen FlossenSelektion und FarbSelektion entscheiden. Denn beide Zuchtziele auf einmal zu erreichen ist oft sehr schwer. Denn es sein kann, dass in einer Generation die Farbe oder die Flossenform dem Zuchtziel am nähsten ist und somit fällt eine Zuchtauswahl sehr schwer. Im nachfolgenden Teil beschreiben wir euch die einzelnen Selektionsmöglichkeiten genauer.

1. Farbseletkion
Wie oben schon beschrieben sellektiert man bei der FarbSelektion die Fische für die Weiterzucht heraus die dem farblichem Zuchtziel entsprechen oder sehr nahe kommen. Bei der Farbe Rot wird z.B. darauf hingezüchtet, dass die Fische möglichst wenig Blau am Körper oder in den Flossen enthalten. Somit nimmt man die Fische die am wenigsten Blau enthalten und züchtet mit ihnen weiter, dadurch lässt sich über mehrere Generationen der blaue Farbanteil sehr verringern.

2. Flossenselektion
Die FlossenSelektion ist im grunde genauso wie die FarbSelektion. Hierbei sucht man die Fische heraus die dem Zuchtziel am nähesten kommen. Wenn man z.B. Halfmoon züchtet sellektiert man die Fische mit den meisten Flossenstrahlen, dem größten Flossenwinkel und dem größten Flossenvolumen heraus. Bei Crowntail sucht man sich die Zuchtfische heraus die den größten Winkel bzw. die schönsten Rays haben. Hierbei ist es immer wichtig sein Zuchtziel nicht aus den Augen zu verlieren und wie bei der FarbSelektion immer Konsequent weiterzuführen.

3. natürliche Selektion
Die natürliche Selektion zieht sich über den gesamten Entwicklungszeitraum ohne Eingreifen des Züchters hinweg. Diese Selektion kann, muss aber nicht in allen Fällen, den Tod der Jungfische zur Folge haben.
Bereits bei der Brutpflege kommt es in den ersten Tagen zu natürlichen Ausfällen. Je gründlicher die Brutpflege vom Männchen betrieben wird, umso geringer sind die Ausfälle. In den nächsten Tagen und Wochen spielt auch das Futterangebot eine große Rolle, viele Jungfische schnappen nur nach lebendigem Futter. Diese verhungern wenn z.B. nur Trockenfutter gefüttert wird. Mit der Zeit entwickeln sich die Jungfische und es kristallisieren sich bald besonders kräftige Jungtiere heraus. Diese sind schneller, größer, stärker und kommen dadurch auch an mehr Futter als die unterlegeneren. Die kleineren Jungfische sind somit den größeren unterlegen und es kann zu Ausfällen wegen Futtermangel kommen. Wird der Größenunterschied zu drastisch, kann es auch mal zum Geschwistermord kommen. Weitere Faktoren der natürlichen Selektion ist die Entwicklung der Schwimmblase, welche sich in den ersten 6 Wochen ausbildet. Entwickelt sie sich allerdings zu schnell oder aber auch zu langsam, kommt es zu Bodenrutschern oder Schrägschwimmern. Dies bildet sich aber in den meisten Fällen wieder zurück. Es können allerdings auch ireparable Schwimmblasendefekte auftreten, sowie auch Wirbelsäulendeformationen und Kieferfehlbildungen.

Wann die Fische am besten sellektiert werden ist von Brut zu Brut unterschiedlich. Am besten sellektiert man die einzelnen Jungfische sobald sie anfangen sich gegenseitig verletzten. Denn beschädigte Flossen können z.B. bei der FlossenSelektion nachteilig sein. Ob man auch die einzelnen Weibchen sellektiert muss jeder Züchter anhand von seinem Platz selbst entscheiden. Einige Züchter sellktieren sämtliche Weibchen, manche sellektieren ihre Weibchen teilweise oder lassen sie für immer zusammen.
Nachdem die Männchen sellektiert wurden ist es sehr wichtig die Fische in Kondition zu bringen bzw. zu halten. Das erreicht man durch regelmäßigen Wasserwechsel, regelmäßiges Füttern und gelegentliches Training. Durch den Wasserwechsel und das Training bleiben die Flossen besser in Form. Trainieren kann man sie indem man ihnen für ein paar Minuten am Tag einen Spiegel vor den Einzelbehälter stellt oder ihnen ein anderes Männchen zeigt. "Die Fische sollen sich nur sehen und keinen Kontakt haben!!"
Möchte man die Fische bei einer Show ausstellen ist es wichtig sie an helleres Licht zu gewöhnen, denn bei Kampffisch-Shows wird oft starkes Licht verwendet um die Anlage zu beleuchten. Sollten die Fische nicht daran gewöhnt sein, kann es passieren, dass sie sehr lange Schreckfärbung zeigen und lange benötigen bis sie dem Männchen gegeüber Imponieren.

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