Artemia

Artemia sind kleine Salinenkrebse. Man kann sie in einer Flasche züchten. Am besten wird eine 1 Liter Flasche verwendet. Die Flasche wird mit 0,5 Liter Wasser befüllt. In das Wasser kommen 3 Teelöffel Salz (unjodiert oder spezielles Artemia salz). Wenn das Salz mit dem Wasser vermischt ist könnt ihr Artemiadauereier hineingeben. Eine andere Möglichkeit ist, die Artemia in einer Artemiaschale zu züchten. In die Schale kommt auch das Gemisch aus Wasser, Salz und Artemiaeier. Die Schale hat den Vorteil, dass sich in der Mitte ein kleines Sieb befindet in dem sich die Artemia sammeln und sich so leichter entfernen lassen.
Weitere Informationen zur Artemia Aufzucht findet ihr hier.


Grindaalwürmchen

Grindaalwürmchen lassen sich auf Torf, Sehramis oder einer Gummimatte halten und züchten. Am besten nimmt man einen Plastikbehälter. In den Deckel des Behälters macht man ein großes Loch in das man einen Küchenschwamm oder ähnliches stopft. Der Schwamm sollte anschließend etwas nass gemacht werden. Der Schwamm sollte immer feucht sein, denn er hält den Boden für die Würmchen feucht. In den Plastikbehälter füllt man bis zur Hälfte feuchtes Torf, Sehramis oder legt eine Gummimatte hinein. Anschließend kann man einen Grindaalwürmchenansatzt in den Behälter geben. Um die Würmchen zu vermehren füttert man den Ansatz mit Haferflocken an. Die Haferflocken werden in Wasser eingeweicht. Aber nicht zu viel anfüttern, denn bei zu hoher Anfütterung kann es passieren, dass sich Schimmel bildet. Die Würmchen sammeln sich an der Behälterwand und von dort lassen sie sich gut entfernen und verfüttern.


Mehllarven oder Eintagsfliegenlarven

Gibt es in Angelgeschäften zu kaufen. Die Maden werden in ein Glas das zur hälfte mit Mehl gefüllt ist umgefüllt. In den Deckel macht ihr kleine Löcher. Haltet den Ansatz kühl damit die Larven nicht so schnell schlüpfen. Vor dem füttern müsst ihr die Larven noch abwaschen.


Mikrowürmchen

Diese nur millimetergroßen Würmchen sind ein gute Ergänzungsfutter für die Fischbrut. Ich züchte die Mikrowürmchen in kleinen Marmeladengläsern. Für den Zuchtboden verwende ich Haferflocken die ich mit Milch zu einem Brei verrühre. Den Brei verteile ich in den Marmeladengläsern auf dem Boden (etwa 1cm dicke Schicht). Die ersten Mikrowürmchen habe ich von einem Bekannten geholt. Anschließend werden die Mikrowürmchen auf dem Brei verteilen. Die Mikrowürmchen vermehren sich in den nächsten Wochen stark und können verfüttert werden. Die Würmchen sammeln sich an der Behälterwand und können dort entnommen werden.

Hinweis: Es sollte keine Kulturflüssigkeit mit ins Becken gelangen, denn dadurch könnten Bakterien ins Aquarium eingeschleppt werden.

Auf das Glas könnt ihr einen Deckel legen (nicht zuschrauben) oder ihr macht große Löcher in den Deckel (dann könnte ihr ihn zuschrauben).


Pantoffeltierchen

Sind ein gutes Ergänzungsfutter für Jungfische. Gut eignen sich Pantoffeltierchen auch für die Aufzucht von Kampffischarten wie z.B. Betta albimaginata, Betta brownorum usw.

Pantoffeltierchen kann man einfach züchten in dem man ein großes Marmeladenglas nimmt und es mit Aquariumwasser befüllt und ein Stück Bananenschale hineingibt. Eine andere Möglichkeit ist ihr nehmt Heu stopft es in ein Glas oder Becher und gießt es mit Aquariumwasser auf.

Hinweis: Keinen Deckel auf das Glas machen. !! Explosionsgefahr !! Diese beiden Möglichkeiten riechen nach einiger Zeit etwas komisch aber das ist normal.

Wenn ihr einen befreundeten Aquarianer kennt der auch Pantoffeltierchen hat, dann könnt ihr euch einen Heuansatz holen. Mit einem schon funtionierenden Ansatz könnt ihr die Pantoffeltierchen schneller verfüttern, da sie sich auch schneller vermehren.


Wasserflöhe verschiedene Arten

Ich halte Wasserflöhe in einem Eimer der mit Aquarienwasser oder Regenwasser gefüllt ist. Sie können auch in einer größeren Tonne gehalten werden. Der Zuchtbehälter sollte mit einem Ausströmerstein belüftet werden. Filter ist im Becken nicht nötig. Im Zuchtbehälter gebe ich auch etwas Laub als Bodengrund hinhein. Füttern kann man die Wassrflöhe mit Hefe oder mit "Gurkenwasser". Mehr Informationen zum Thema Gurkenwasser findet ihr in der zweiten Zuchtbeschreibung.

Einen Teil meiner Wasserflöhe halte ich gemeinsam mit meinen mexikanischen Bachflohkrebsen (Hyalella azteca). Hier halte ich sie im gleichen Aquarium allerdings durch ein Gitter getrennt. Die Wasserflöhe vermehren sich hier sehr stark, denn ich fütter die Bachflohkrebse mit Gurkenschreiben die das Wasser trüben. Hier fühlen sich die Wasserflöhe sehr wohl.

Wichtig: Sollte das Wasser zu stark getrübt sein kann es passieren, dass es kippt. Es ist also immer wichtig zu sehen, in wieweit das Wasser getrübt ist und ob es vielleicht schon schlecht riecht. Dann ist ein schnellstmöglicher Wasserwechsel nötig.


Essigälchen

Für die Zucht von Essigälchen benötigt ihr Apfelessig, Wasser, eine Flasche, etwas Zucker, ein Stück Apfel und ggf. ein Reagenzglas.
Desweiteren benötigt ihr noch ein schon laufenden Ansatz von Essigälchen. Als erstes nehmt ihr die Flasche ca. 1,5 Liter und füllt sie ca. 0,7 Liter mit Apfelessig. Weitere 0,7 Liter werden mit Wasser befüllt. Dann gebt ihr einen halben Teelöffel Zucker und ein Stück Apfel hinzu. Schüttelt das ganze, dass es sich gut vermischt und anschließend füllt ihr einen Teil des schon laufenden Essigälchenansatzes in die Flasche. Nun müsst ihr es bei Zimmertemperatur und keiner direkten Sonneneinstrahlung stehen lassen.
Um sie später besser entnehmen zu können könnt ihr ein Reagenzglas nehmen, welches ihr 2/3 mit Kulturflüssigkeit aus der Flasche befüllt. Dann gebt ihr etwas Filterwatte in das Reagenzglas. Den Rest füllt ihr mit klarem Wasser auf. Die Essigälchen wandern dann durch die Filterwatte und ihr könnt sie von dort direkt verfüttern. Um sie im Reagenzglaß zu züchten könnt ihr auch ein kleines Stück Apfel hinzugeben.

Tipp: Es kann jede Sorte von Watte verwendet werden. Sie sollte nur keine Mittel wie z.B. AloeVera oder ähnliches enthalten.


mexikanischer Bachflohkrebs (Hyalella azteca)

Der mexikanische Bachflohkrebs wird zwischen 1 - 1,5 cm groß. Hyalella azteca halte ich in mehreren Zuchtbecken von der Größe 5 - 12 Liter. Das Becken ist mit feinfiedrigen Pflanzen und einem Ausströmerstein eingerichtet. Der hintere Teil des Beckens ist durch ein Gitter abgetrennt. Dahinter halte ich einen Teil meiner Wasserflöhe. Als Zuchtwasser verwende ich abgestandenes Aquarienwasser mit einer Temperatur von 19 - 24 °C. Bei einer Temperatur von 24 °C und einer ausreichenden Fütterung vermehrt sich Hyalella azteca sehr gut. Der mexikanische Bachflohkrebs frisst sehr gerne Gurkenscheiben. Hier sollte nur soviel gefüttert werden, wie die Tiere auch fressen.

Wichtig: Bei zu starker Trübung des Wasser sollte unbedingt ein Wasserwechsel gemacht werden.

 

deutscher Bachflohkrebs (Gammarus pulex)

Gammarus pulex halte ich in mehreren Zuchtbecken von der Größe 5 - 12 Liter. Beim deutschen Bachfohkrebs ist es wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr belastet ist, denn sonst kann es passieren, dass der Ansatz kaputt geht. Die Becken habe ich mit etwas Laub und/oder feinfiedrigen Pflanzen ausgestattet. Desweiteren wird das Becken mit einem Ausströmerstein gut belüftet, da der Sauerstoffgehalt im Wasser sehr wichtig ist. Bei guter Fütterung vermehrt sich Gammarus pulex sehr gut. Ich fütter den Bachflohkrebs mit Gurkenscheiben. Hier ist es wichtig, dass nur soviel gefüttert wird wie die Tiere auch fressen. Anfangs sollte man aber etwas weniger füttern und wenn der Ansatz etwas größer geworden ist kann man ohne Probleme etwas mehr füttern.
Gammarus pulex wird zwischen 1,5 - 2 cm groß. Als Zuchtwasser eignet sich abgestandenes Aquarienwasser. Der deutsche Bachflohkrebs liebt kühlere Temperaturen von 15 - 20 °C. Bei einer Temperatur von 16 °C vermehrt er sich am besten.

Wichtig: Bei zu starker Trübung des Wasser sollte unbedingt ein Wasserwechsel gemacht werden.


Brachionus plicatilis Rädertierchen

Brachionus plicatilis ist in der Haltung und Zucht eigentlich recht einfach. Dieses Futter stammt aus dem Meerwasserbereich. Ich züchte sie in kleineren Behältern von 1 - 5 Liter. Kleinere Ansätze mache ich in Reagenzgläsern. Für die optimale Haltung verwende ich Meerwasser mit einer Dichte von ca. 1,028. Durch die Dichte des Wassers lässt sich die Größe der Brachionus beeinflussen. Wenn die Dichte höher ist, dann sind die Rädertierchen kleiner und mehr. Ist sie aber niedriger dann sind die Tierchen größer und es befinden sich weniger Tierchen im Zuchtbehälter. Als Zuchtwasser verwende ich 30 g Crystal Reef Meersalz gemischt mit Leitungswasser. Ich habe gelesen, dass eine Zucht mit Jodfreiem Speisesalz auch möglich ist, dies habe ich aber noch nicht ausprobiert. Ich füttere die Tierchen mit Nannochloris Salina (Seewasserschwebealge). Es ist aber auch eine Fütterung mit verschiedensten Produkten wie Culture Selco 3000 möglich. Einigen Berichten nach füttern auch manche Trockenhefe oder aufgelöstes Artemiafutter. Dies habe ich aber noch nicht ausprobiert. Wichtig bei der Verfütterung von Nannochloris Salina ist, dass der komplette Dünger aufgebraucht ist, denn dieser schadet den Tierchen und kann sogar einen ganzen Ansatz in kürzester Zeit abtöten. Um den Startansatz zu vergrößern wartet man bis sich die Tierchen gut vermehrt haben. Sollten Sie sich nicht mehr vermehren, fülle ich die gleiche Menge Salzwasser wie schon im Behälter ist nach und füttere die Tierchen erneut.

Wichtig: Das Zuchtwasser sollte nicht mit in das Aquarium kommen, da es gelegentlich höhere Werte an Nitrit aufweisen kann. Daher sollte das Futter davor mit einem Sieb gefiltert und ausgewaschen werden.


Nannochloris Salina

Nannochloris Salina ist eine Meerwasser-Schwebealge. Als Ansatz nehme ich 250 ml - 1 Liter Nannochloris Salina. Dazu fülle ich die gleiche Menge Frisches Meerwasser und gebe anschließend einen Dünger für Phytoplankton z.B. von GroTech hinzu. Die Alge kann auch mit normalem Blumendünger gedüngt werden. Allerdings sollte man hier aufpassen, dass er keine Stoffe zum Abtöten von Unkraut enthält. Wenn das Wasser schön grün geworden ist gibt man die gleiche Menge Wasser wie schon im Becken ist hinzu und düngt es erneut. Nannochloris Salina sollte immer zum Beispiel durch eine Pumpe in Bewegung bleiben da sie sich sonst am Boden absetzt. Durch eine Belüftung mit einem Ausströmerstein kann man eine gute Belüftung und einen guten Wachstum erreichen. Das Becken sollte auch zwischen sollte ca. 10 Stunden beleuchtet sein, dann für 2 Stunden aus und dann wieder 10 Stunden an. So kann man die Besten Ergebnisse erreichen.

Nannochloris Salina kann für die Aufzucht von Artemia oder die Zucht von Brachionus verwendet werden.

Wichtig: Es sollte kein Zooplankton wie z.B. Brachionus direkt in das Nannochloris Salina Becken kommen, da schon kleinste Mengen an Zooplankton in der Lage sind die Alge komplett aufzufressen.

Wichtig: Sollte mit normalen Blumendünger gedüngt werden ist unbedingt darauf zu achten, dass man sehr wenig verwendet da dieser ja nicht speziell für so etwas gedacht ist. Hier sollte alle 16 Tage eine kleine Nachdüngung erfolgen, denn solange braucht der Dünger mindestens bis er komplett aufgebraucht ist.

Wichtig: Wird zuviel gedüngt kann die Alge kaputt gehen und setzt sich am Boden ab.

Wichtig: Im Becken darf kein Filter verwendet werden, da es sich um eine Schwebealge handelt, die dann im Filter hängenbleibt.

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